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Sunday, October 01, 2006

Heidelberger Druck produziert in Shanghai

China ist für Heidelberger Druck der drittgrößte Markt nach Deutschland und den USA - und seit neuestem auch Produktionsstandort. Am 28. September eröffnete das Unternehmen sein erstes Werk in Asien. Investitionskosten: 10 Millionen Euro. Die zweite Phase soll im Frühjahr fertig sein. Shanghai wird damit für Heidelberger Druck zur "Production base" in Asien. China importierte 2005 Druckmaschinen für 1,65 Mrd US-Dollar, der Großteil High-End-Maschinen.

WTO untersucht Chinas Automarkt-Regelung

China ist heute schon einer der größten Autoabsatzmärkte der Welt. Umso wichtiger ist die Untersuchung der Welthandelsorganisation WTO, inwieweit das Land ausländische Autohersteller mit seinen Einfuhrzöllen behindert. Allerdings dürfte das Ergebnis einige Jahre auf sich warten lassen.

Das Problem: besteht ein in China gefertigtes Auto zu mehr als 60 Prozent aus importierten Zulieferteilen, müssen die Autoproduzenten Zölle zahlen. Die Autokonzerne müssen also, um unter der 60-Prozent-Grenze zu bleiben, bei den in China montierten Wagen immer mehr Importteile durch chinesische Produkte ersetzen. Viele Autozulieferer verlagern daher Teile ihrer Produktion nach China, um weiter im Geschäft zu bleiben. Die USA und die EU sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung.

Europäische Autohersteller haben derzeit einen Marktanteil von 20-25 Prozent in China, die europäischen Autoteile-Exporte nach China belaufen sich auf rund drei Mrd. Euro lt. Shanghai Daily vom 29. Sept. 2006. (USA: 681 Mio US$).

Friday, September 29, 2006

Geely gets ready for the States

Der chinesische Autohersteller Geely will auf den US-Markt. Lt Shanghai Daily (29.09.06, B2) will das Unternehmen im Stammland des Automobils eine Produktion aufbauen.

Saturday, September 16, 2006

Daimler Werk in Peking

Jetzt ist es offiziell: DaimlerChrysler hat Mitte September sein erstes Werk bei Peking eröffnet. Beim JointVenture mit der staatlichen Beijing Automotive Industrial Corp. sollen Mercedes- und Chryslermodelle, aber auch Mitsubishi SUVs vom Band rollen. Im ersten Jahr sind 105.000 Einheiten angepeilt, davon 25.000 E-Klasse und C-Klasse Modelle. Insgesamt liegt die Jahreskapazität nach Angaben von Beijing Auto-Chef An Qingheng bei 300.000 Fahrzeugen.

China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.