Nach einer neuen KPMG-Studie zum Chemiemarkt China (2006-09) wollen die chinesischen Firmen den raschen Ausbau ihrer Produktionskapazitäten möglichst auf eigene Faust vorantreiben. Ausländische Unternehmen seien lediglich dort gefragt, wo es der heimischen Industrie an Know-How fehle. Im April ist das 4,3-Mrd.-US$-JV von Royal Dutch Shell mit CNOOC in Huizhou, Guangdong, in Betrieb genommen worden. Neu ist die Genehmigung einer Öl-Raffinerie für 5 Mrd. US-$ in der Nähe von Nansha, ebenfalls Guangdong. Das JV von Sinopec und Kuwait Petroleum Corp schließt eine Ethylen-Produktion mit 900.000 Jahrestonnen ein.
Die drei Hauptstandorte der Chemieindustrie in China sind Shanghai, Guangdong und Peking. Die Hafenstadt Tianjin werde bis 2015 zu einem weiteren Drehkreuz der Chemieindustrie mit einem neuen Chemiepark mit 80 km2.
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Monday, October 02, 2006
Saturday, September 16, 2006
Daimler Werk in Peking
Jetzt ist es offiziell: DaimlerChrysler hat Mitte September sein erstes Werk bei Peking eröffnet. Beim JointVenture mit der staatlichen Beijing Automotive Industrial Corp. sollen Mercedes- und Chryslermodelle, aber auch Mitsubishi SUVs vom Band rollen. Im ersten Jahr sind 105.000 Einheiten angepeilt, davon 25.000 E-Klasse und C-Klasse Modelle. Insgesamt liegt die Jahreskapazität nach Angaben von Beijing Auto-Chef An Qingheng bei 300.000 Fahrzeugen.
China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.
China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.
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