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Wednesday, October 04, 2006

Neue Auto-Allianzen - will DaimlerChrysler chinesische Cherys verkaufen?

Die Gerüchte verdichten sich: DaimlerChrysler will nach int. Medienberichten mit dem chinesischen Fahrzeughersteller Chery Kleinwagen für die USA bauen. Chrysler solle billige, von Chery in China produzierte Kleinwagen übernehmen und unter der Marke Dodge in den USA verkaufen. Später solle auch eine gemeinsame Fertigung von Kleinwagen geprüft werden. Laut NYTimes wird bereits mit Zulieferern verhandelt. (AFP, FAZ). Die Kleinwagen dürften nicht nur in den Staaten rollen. "Chery may get US, EU export lift" hatte die Shanghai Daily vor einer Woche bereits mit Verweis auf Bloomberg gemeldet (SHD 26/09/06).
Fazit: Europas Autohersteller dürfen sich warm anziehen.

Sunday, October 01, 2006

WTO untersucht Chinas Automarkt-Regelung

China ist heute schon einer der größten Autoabsatzmärkte der Welt. Umso wichtiger ist die Untersuchung der Welthandelsorganisation WTO, inwieweit das Land ausländische Autohersteller mit seinen Einfuhrzöllen behindert. Allerdings dürfte das Ergebnis einige Jahre auf sich warten lassen.

Das Problem: besteht ein in China gefertigtes Auto zu mehr als 60 Prozent aus importierten Zulieferteilen, müssen die Autoproduzenten Zölle zahlen. Die Autokonzerne müssen also, um unter der 60-Prozent-Grenze zu bleiben, bei den in China montierten Wagen immer mehr Importteile durch chinesische Produkte ersetzen. Viele Autozulieferer verlagern daher Teile ihrer Produktion nach China, um weiter im Geschäft zu bleiben. Die USA und die EU sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung.

Europäische Autohersteller haben derzeit einen Marktanteil von 20-25 Prozent in China, die europäischen Autoteile-Exporte nach China belaufen sich auf rund drei Mrd. Euro lt. Shanghai Daily vom 29. Sept. 2006. (USA: 681 Mio US$).

Des Kaisers neue Kleider

Beim dritten Anlauf - Schumacher fährt bei seiner Abschiedsrunde in Shanghai als erster ins Ziel. Bei den ersten Shanghaier Formel1-Rennen war Schumi in den Vorjahren glücklos gewesen. Das es beim letzten Rennen noch geklappt hat - die Shanghaier werden es ihm danken. Fast so schön wie Fußball!!! Titel Bildzeitung: Der Kaiser von China.

Friday, September 29, 2006

Geely gets ready for the States

Der chinesische Autohersteller Geely will auf den US-Markt. Lt Shanghai Daily (29.09.06, B2) will das Unternehmen im Stammland des Automobils eine Produktion aufbauen.

Saturday, September 16, 2006

Chinesisches Mercedes JV produziert - endlich auch offiziell

Es war eine schwere Geburt - monatelang hielt sich DaimlerChrysler bedeckt über die Fortschritte des Pekinger JV. Jetzt laufen auch offiziell Autos vom Band bei Beijing Benz-DaimlerChrysler Automotive Co Ltd (BBDC), ein JV mit der staatlichen Beijing Automotive Industry Holding Co (BAIC). Dieser Meilenstein (Zetsche) hat DC 200 Mio $ Investitionen gekostet. Insgesamt will Daimler Chrysler 1,5 Mrd $ mittelfristig in Nordost-Asien investieren.

Was wird produziert: E-Class, Mitsubishi Outlander sedans (since december), in November launch of the Chrysler 300 C. It took 20 months of preparation to set up the facility with its production of 800.000 units p.a. So far 4,100 Mercedes-Ben E-Class sedans have been produced. Annual output is targeted with 25,000 Benz and 80,000 Chrysler and Mitsubishi Motors Corp (MMC) vehicles this year.

The manufacturing site includes Mercedes Car Group and Chrysler Group/MMC facilities, a paint shop, stamping facility, logistics etc., separate body shops and assembly areas for each brand. (CD, 16.-17.09.2006)

Daimler Werk in Peking

Jetzt ist es offiziell: DaimlerChrysler hat Mitte September sein erstes Werk bei Peking eröffnet. Beim JointVenture mit der staatlichen Beijing Automotive Industrial Corp. sollen Mercedes- und Chryslermodelle, aber auch Mitsubishi SUVs vom Band rollen. Im ersten Jahr sind 105.000 Einheiten angepeilt, davon 25.000 E-Klasse und C-Klasse Modelle. Insgesamt liegt die Jahreskapazität nach Angaben von Beijing Auto-Chef An Qingheng bei 300.000 Fahrzeugen.

China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.