Die Gerüchte verdichten sich: DaimlerChrysler will nach int. Medienberichten mit dem chinesischen Fahrzeughersteller Chery Kleinwagen für die USA bauen. Chrysler solle billige, von Chery in China produzierte Kleinwagen übernehmen und unter der Marke Dodge in den USA verkaufen. Später solle auch eine gemeinsame Fertigung von Kleinwagen geprüft werden. Laut NYTimes wird bereits mit Zulieferern verhandelt. (AFP, FAZ). Die Kleinwagen dürften nicht nur in den Staaten rollen. "Chery may get US, EU export lift" hatte die Shanghai Daily vor einer Woche bereits mit Verweis auf Bloomberg gemeldet (SHD 26/09/06).
Fazit: Europas Autohersteller dürfen sich warm anziehen.
Showing posts with label Märkte. Show all posts
Showing posts with label Märkte. Show all posts
Wednesday, October 04, 2006
Monday, October 02, 2006
KPMG: Chinesische Chemiekonzerne bauen Kapazitäten aus
Nach einer neuen KPMG-Studie zum Chemiemarkt China (2006-09) wollen die chinesischen Firmen den raschen Ausbau ihrer Produktionskapazitäten möglichst auf eigene Faust vorantreiben. Ausländische Unternehmen seien lediglich dort gefragt, wo es der heimischen Industrie an Know-How fehle. Im April ist das 4,3-Mrd.-US$-JV von Royal Dutch Shell mit CNOOC in Huizhou, Guangdong, in Betrieb genommen worden. Neu ist die Genehmigung einer Öl-Raffinerie für 5 Mrd. US-$ in der Nähe von Nansha, ebenfalls Guangdong. Das JV von Sinopec und Kuwait Petroleum Corp schließt eine Ethylen-Produktion mit 900.000 Jahrestonnen ein.
Die drei Hauptstandorte der Chemieindustrie in China sind Shanghai, Guangdong und Peking. Die Hafenstadt Tianjin werde bis 2015 zu einem weiteren Drehkreuz der Chemieindustrie mit einem neuen Chemiepark mit 80 km2.
Die drei Hauptstandorte der Chemieindustrie in China sind Shanghai, Guangdong und Peking. Die Hafenstadt Tianjin werde bis 2015 zu einem weiteren Drehkreuz der Chemieindustrie mit einem neuen Chemiepark mit 80 km2.
Sunday, October 01, 2006
WTO untersucht Chinas Automarkt-Regelung
China ist heute schon einer der größten Autoabsatzmärkte der Welt. Umso wichtiger ist die Untersuchung der Welthandelsorganisation WTO, inwieweit das Land ausländische Autohersteller mit seinen Einfuhrzöllen behindert. Allerdings dürfte das Ergebnis einige Jahre auf sich warten lassen.
Das Problem: besteht ein in China gefertigtes Auto zu mehr als 60 Prozent aus importierten Zulieferteilen, müssen die Autoproduzenten Zölle zahlen. Die Autokonzerne müssen also, um unter der 60-Prozent-Grenze zu bleiben, bei den in China montierten Wagen immer mehr Importteile durch chinesische Produkte ersetzen. Viele Autozulieferer verlagern daher Teile ihrer Produktion nach China, um weiter im Geschäft zu bleiben. Die USA und die EU sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung.
Europäische Autohersteller haben derzeit einen Marktanteil von 20-25 Prozent in China, die europäischen Autoteile-Exporte nach China belaufen sich auf rund drei Mrd. Euro lt. Shanghai Daily vom 29. Sept. 2006. (USA: 681 Mio US$).
Das Problem: besteht ein in China gefertigtes Auto zu mehr als 60 Prozent aus importierten Zulieferteilen, müssen die Autoproduzenten Zölle zahlen. Die Autokonzerne müssen also, um unter der 60-Prozent-Grenze zu bleiben, bei den in China montierten Wagen immer mehr Importteile durch chinesische Produkte ersetzen. Viele Autozulieferer verlagern daher Teile ihrer Produktion nach China, um weiter im Geschäft zu bleiben. Die USA und die EU sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung.
Europäische Autohersteller haben derzeit einen Marktanteil von 20-25 Prozent in China, die europäischen Autoteile-Exporte nach China belaufen sich auf rund drei Mrd. Euro lt. Shanghai Daily vom 29. Sept. 2006. (USA: 681 Mio US$).
Labels:
Auto,
Autozulieferer,
China,
EU,
Märkte,
Unternehmen,
USA,
WTO
Saturday, September 16, 2006
Daimler Werk in Peking
Jetzt ist es offiziell: DaimlerChrysler hat Mitte September sein erstes Werk bei Peking eröffnet. Beim JointVenture mit der staatlichen Beijing Automotive Industrial Corp. sollen Mercedes- und Chryslermodelle, aber auch Mitsubishi SUVs vom Band rollen. Im ersten Jahr sind 105.000 Einheiten angepeilt, davon 25.000 E-Klasse und C-Klasse Modelle. Insgesamt liegt die Jahreskapazität nach Angaben von Beijing Auto-Chef An Qingheng bei 300.000 Fahrzeugen.
China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.
China ist derzeit der drittgrößte Automarkt der Welt mit mehr als fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr und einem Absatzplus von rund 20 Prozent p.a. Laut ShanghaiDaily (16.09.2006) hatte Mercedes im vergangenen Jahr in der Luxusklasse einen China-Marktanteil von vier Prozent gegenüber Audi mit 48 Prozent und BMW mit 15 Prozent.
Labels:
Auslandsinvestition,
Auto,
Beijing,
Daimler,
JV,
Luxus,
Märkte,
pressclip,
SHD,
Unternehmen,
Wirtschaft
Subscribe to:
Posts (Atom)