Nach einer neuen KPMG-Studie zum Chemiemarkt China (2006-09) wollen die chinesischen Firmen den raschen Ausbau ihrer Produktionskapazitäten möglichst auf eigene Faust vorantreiben. Ausländische Unternehmen seien lediglich dort gefragt, wo es der heimischen Industrie an Know-How fehle. Im April ist das 4,3-Mrd.-US$-JV von Royal Dutch Shell mit CNOOC in Huizhou, Guangdong, in Betrieb genommen worden. Neu ist die Genehmigung einer Öl-Raffinerie für 5 Mrd. US-$ in der Nähe von Nansha, ebenfalls Guangdong. Das JV von Sinopec und Kuwait Petroleum Corp schließt eine Ethylen-Produktion mit 900.000 Jahrestonnen ein.
Die drei Hauptstandorte der Chemieindustrie in China sind Shanghai, Guangdong und Peking. Die Hafenstadt Tianjin werde bis 2015 zu einem weiteren Drehkreuz der Chemieindustrie mit einem neuen Chemiepark mit 80 km2.
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